Hoty1
02.08.2008, 12:55
1. Wahl eines IPTV – Anbieters
Zunächst müssen Sie sich für eine Form des Internetfernsehens entscheiden. Dessen Auswahl bestimmt daraufhin das weitere Vorgehen. Dem Link folgend, finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Varianten und Unterscheidungen von IPTV und WebTV.
Wenn ihre Wahl auf "echtes" IPTV gefallen ist, so stehen Ihnen momentan drei Anbieter zur Verfügung. Dabei handelt es sich im einzelnen um: T-Home „Entertain“ und Alice „homeTV“ und Arcor mit "Digital TV".
Möchten Sie das IPTV – Angebot eines dieser Provider nutzen, so ist zwingend erforderlich, ihren DSL Anschluss ebenfalls bei diesem Anbieter zu buchen bzw. zu diesem zu wechseln. Eine Kombination ist bisher nicht möglich. Lesen Sie dazu mehr unter Punkt 2.
Haben Sie sich hingegen für Video on Demand (VoD) entschieden, der Online-Videothek, müssen Sie bis auf die Angebote der Telekom Ihren DSL Anschluss nicht beim VoD – Anbieter haben, z.B. Maxdome. Ebenso nicht erforderlich ist dies bei WebTV via PC und Diensten wie Joost, Zattoo und Babelgum. Einfach beim jeweiligen Provider eventuell erforderliche Software herunterladen, anmelden und Internetfernsehen genießen.
2. DSL Buchung beim ausgewählten Provider
Zunächst ist zu prüfen, ob der gewählter Anbieter überhaupt DSL bei Ihnen zur Verfügung stellen kann. Desweiteren muss darauf geachtet werden, dass eine hohe Bandbreite bei Ihnen anliegt, da bei IPTV große Datenmengen übertragen werden müssen. Möchten Sie Filme zusätzlich im hochauflösenden HDTV – Format und mit Dolby Digital Sound genießen, steigt die Anzahl der zu übertragenden Daten rapide. Bildquelle: T-Home
Da heute in der Regel das Internet zum Surfen und zusätzlich zum Telefonieren (VOIP) genutzt wird, muss noch genügend Reserve an Bandbreite vorhanden sein. Daher wird die Bandbreite seitens der IPTV-Anbieter so gewählt, dass bei gleichzeitiger Nutzung von IPTV, VOIP und zum Surfen keine Wartezeiten, Unterbrechungen oder Übertragungsverluste bzw. Abbrüche auftreten. Dies ist ab einer Übertragungsgeschwindigkeit von 16.000 KBit/s (ADSL2) oder VDSL möglich. Bei Arcor genügen nach Unternehmensangaben bereits 6 Mbit/s.
Um in den vollen Genuss von IPTV am heimischen TV-Gerät zu kommen, muss bei der Bestellung eine Set-top-Box mit geordert werden. Diese ermöglicht es Ihnen erst, die übertragenen digitalen Inhalte auf Ihrem Fernseher darzustellen. Vergleichbar ist das Gerät mit dem Sat-Receiver bei einer Satelliten-TV-Anlage. Auch sollten Sie sich bereits an dieser Stelle entscheiden, ob Sie später die Ihnen zugesandte Hardware selber installieren oder lieber einen kostenpflichtigen Techniker dazu beauftragen.
Bilderquelle: T-Home Presse
T-Home IPTV
Bereits seit August 2006 bietet sie das „Entertain“ Paket (damals unter anderem Namen) mit VDSL an. Zurzeit ist IPTV via VDSL in 27 deutschen Großstädten verfügbar, dazu zählen Berlin, München, Leipzig, Nürnberg, Frankfurt a. M. Offenbach, Hannover, Fürth, Stuttgart und Hamburg. Im laufenden Jahr 2008 sollen 23 weitere Städte dazukommen. So steigt die Zahl der VDSL-Städte auf stolze 50.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten sowie die Weigerung der Telekom, den VDSL Markt zu öffnen, wird das IPTV Angebot „Entertain“ nun auch mit einem herkömmlichen ADSL2 Anschluss vertrieben. Neben dazu buchbaren VoD Inhalten, werden auch Filme in HDTV sowie in Dolby Digital ausgestrahlt. Dazu gibt es die kostenpflichtige Settop Box X300T.
» T-Home Verfügbarkeit prüfen
» Details zu T-Home und VDSL
» T-Home im IPTV Anbietervergleich
Alice IPTV
Das Unternehmen war deutschlandweit sozusagen der Pionier in Sachen IPTV. Das „homeTV“ – Paket ist z. Z. in ca. 150 Städten (u.a. Berlin, Hamburg, München, Hannover, Leipzig, Lübeck, Rostock, Wismar, Frankfurt am Main, Greifswald, Schwerin, und Münster) via ADSL2 empfangbar. An einem weiteren Ausbau wird ständig gearbeitet. Zwar bietet der Anbieter keine Filme im hochauflösenden Format, besticht aber durch eine große, internationale Senderauswahl verschiedener Genres, gute Preise, sowie einem sehr guten (sogar ausgezeichneten) Jugendschutz. Desweiteren gibt es für die gesamte Vertragslaufzeit eine kostenlose Set-top-Box dazu.
» Alice Verfügbarkeit prüfen
» Details zu Alice IPTV
» Alice homeTV Testbericht
» Alice im IPTV Anbietervergleich
Arcor IPTV
Dieser Anbieter hat sein IPTV Programmpaket Ende Oktober 2007 gestartet und ist zu Beginn in immerhin 51 deutschen Städten und Gemeinden verfügbar. Auch Arcor bietet eine hohe Programmauswahl, Video-on-Demand, sowie interessante neue Funktionen.
» Arcor Verfügbarkeit prüfen
» Details zu Arcor IPTV
» Arcor im IPTV Anbietervergleich
3. Installation / Konfiguration
Nach der Bestellung von DSL dauert es ungefähr 2 – 4 Wochen bis Sie ihre Hardware erhalten. Die Installation / Konfiguration ist in der Regel simpel. Möchten Sie jedoch davon Abstand nehmen, bieten die Provider meist kostenpflichtige Hilfe durch einen Techniker oder telefonischen Betreuung an.
4. IPTV genießen
Nun steht Ihrem Genuss von IPTV nichts mehr im Wege. Allerdings gibt es ein paar Eckpunkte, die Sie beachten sollten, um vor einer sehr hohen Monatsrechnung gefeit zu sein.
Beinhaltet ihr IPTV Paket einen VoD Dienst (Filme auf Abruf), so entstehen Ihnen in der Regel zusätzliche Kosten pro abgerufenem Beitrag. Beim T-Home Entertainpaket können zudem noch zahlreiche PayTV-Kanäle zugebucht werden.
IPTV-Anbieter.info wünscht Ihnen viel Spass und vergnügliche Stunden mit Ihrem IPTV-Paket.
5. ein Ausblick in die Zukunft
Zum Empfang von IPTV auf dem Fernseher wird in Zukunft die Set-top-Box genügen. Zusatzdienste, wie Aufnehmen auf Festplatte oder DVD, elektronische Programmführer, Programmsuchfunktionen u.s.w., werden über diese Geräte oder von Anbieterseite geboten. Die wahren Stärken des Internetfernsehens liegen jedoch in der sogenannten Rückkanalfähigkeit. Damit sind zahlreiche interessante und heute noch unbekannte Applikationen möglich, z.B. Lifeabstimmungen im TV oder RateTV-Shows für die ganze Familie.
» sinnvolle weitere Möglichkeiten
Eine Implementierung der zum Empfang nötigen Technik in TV-Geräte, ist ebenfalls in Zukunft denkbar und wahrscheinlich. Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass diese Modifikationen hin zu Standards Jahre dauern können – Stichwort: Videotext.
Zunächst müssen Sie sich für eine Form des Internetfernsehens entscheiden. Dessen Auswahl bestimmt daraufhin das weitere Vorgehen. Dem Link folgend, finden Sie eine Übersicht der verschiedenen Varianten und Unterscheidungen von IPTV und WebTV.
Wenn ihre Wahl auf "echtes" IPTV gefallen ist, so stehen Ihnen momentan drei Anbieter zur Verfügung. Dabei handelt es sich im einzelnen um: T-Home „Entertain“ und Alice „homeTV“ und Arcor mit "Digital TV".
Möchten Sie das IPTV – Angebot eines dieser Provider nutzen, so ist zwingend erforderlich, ihren DSL Anschluss ebenfalls bei diesem Anbieter zu buchen bzw. zu diesem zu wechseln. Eine Kombination ist bisher nicht möglich. Lesen Sie dazu mehr unter Punkt 2.
Haben Sie sich hingegen für Video on Demand (VoD) entschieden, der Online-Videothek, müssen Sie bis auf die Angebote der Telekom Ihren DSL Anschluss nicht beim VoD – Anbieter haben, z.B. Maxdome. Ebenso nicht erforderlich ist dies bei WebTV via PC und Diensten wie Joost, Zattoo und Babelgum. Einfach beim jeweiligen Provider eventuell erforderliche Software herunterladen, anmelden und Internetfernsehen genießen.
2. DSL Buchung beim ausgewählten Provider
Zunächst ist zu prüfen, ob der gewählter Anbieter überhaupt DSL bei Ihnen zur Verfügung stellen kann. Desweiteren muss darauf geachtet werden, dass eine hohe Bandbreite bei Ihnen anliegt, da bei IPTV große Datenmengen übertragen werden müssen. Möchten Sie Filme zusätzlich im hochauflösenden HDTV – Format und mit Dolby Digital Sound genießen, steigt die Anzahl der zu übertragenden Daten rapide. Bildquelle: T-Home
Da heute in der Regel das Internet zum Surfen und zusätzlich zum Telefonieren (VOIP) genutzt wird, muss noch genügend Reserve an Bandbreite vorhanden sein. Daher wird die Bandbreite seitens der IPTV-Anbieter so gewählt, dass bei gleichzeitiger Nutzung von IPTV, VOIP und zum Surfen keine Wartezeiten, Unterbrechungen oder Übertragungsverluste bzw. Abbrüche auftreten. Dies ist ab einer Übertragungsgeschwindigkeit von 16.000 KBit/s (ADSL2) oder VDSL möglich. Bei Arcor genügen nach Unternehmensangaben bereits 6 Mbit/s.
Um in den vollen Genuss von IPTV am heimischen TV-Gerät zu kommen, muss bei der Bestellung eine Set-top-Box mit geordert werden. Diese ermöglicht es Ihnen erst, die übertragenen digitalen Inhalte auf Ihrem Fernseher darzustellen. Vergleichbar ist das Gerät mit dem Sat-Receiver bei einer Satelliten-TV-Anlage. Auch sollten Sie sich bereits an dieser Stelle entscheiden, ob Sie später die Ihnen zugesandte Hardware selber installieren oder lieber einen kostenpflichtigen Techniker dazu beauftragen.
Bilderquelle: T-Home Presse
T-Home IPTV
Bereits seit August 2006 bietet sie das „Entertain“ Paket (damals unter anderem Namen) mit VDSL an. Zurzeit ist IPTV via VDSL in 27 deutschen Großstädten verfügbar, dazu zählen Berlin, München, Leipzig, Nürnberg, Frankfurt a. M. Offenbach, Hannover, Fürth, Stuttgart und Hamburg. Im laufenden Jahr 2008 sollen 23 weitere Städte dazukommen. So steigt die Zahl der VDSL-Städte auf stolze 50.
Nach anfänglichen Startschwierigkeiten sowie die Weigerung der Telekom, den VDSL Markt zu öffnen, wird das IPTV Angebot „Entertain“ nun auch mit einem herkömmlichen ADSL2 Anschluss vertrieben. Neben dazu buchbaren VoD Inhalten, werden auch Filme in HDTV sowie in Dolby Digital ausgestrahlt. Dazu gibt es die kostenpflichtige Settop Box X300T.
» T-Home Verfügbarkeit prüfen
» Details zu T-Home und VDSL
» T-Home im IPTV Anbietervergleich
Alice IPTV
Das Unternehmen war deutschlandweit sozusagen der Pionier in Sachen IPTV. Das „homeTV“ – Paket ist z. Z. in ca. 150 Städten (u.a. Berlin, Hamburg, München, Hannover, Leipzig, Lübeck, Rostock, Wismar, Frankfurt am Main, Greifswald, Schwerin, und Münster) via ADSL2 empfangbar. An einem weiteren Ausbau wird ständig gearbeitet. Zwar bietet der Anbieter keine Filme im hochauflösenden Format, besticht aber durch eine große, internationale Senderauswahl verschiedener Genres, gute Preise, sowie einem sehr guten (sogar ausgezeichneten) Jugendschutz. Desweiteren gibt es für die gesamte Vertragslaufzeit eine kostenlose Set-top-Box dazu.
» Alice Verfügbarkeit prüfen
» Details zu Alice IPTV
» Alice homeTV Testbericht
» Alice im IPTV Anbietervergleich
Arcor IPTV
Dieser Anbieter hat sein IPTV Programmpaket Ende Oktober 2007 gestartet und ist zu Beginn in immerhin 51 deutschen Städten und Gemeinden verfügbar. Auch Arcor bietet eine hohe Programmauswahl, Video-on-Demand, sowie interessante neue Funktionen.
» Arcor Verfügbarkeit prüfen
» Details zu Arcor IPTV
» Arcor im IPTV Anbietervergleich
3. Installation / Konfiguration
Nach der Bestellung von DSL dauert es ungefähr 2 – 4 Wochen bis Sie ihre Hardware erhalten. Die Installation / Konfiguration ist in der Regel simpel. Möchten Sie jedoch davon Abstand nehmen, bieten die Provider meist kostenpflichtige Hilfe durch einen Techniker oder telefonischen Betreuung an.
4. IPTV genießen
Nun steht Ihrem Genuss von IPTV nichts mehr im Wege. Allerdings gibt es ein paar Eckpunkte, die Sie beachten sollten, um vor einer sehr hohen Monatsrechnung gefeit zu sein.
Beinhaltet ihr IPTV Paket einen VoD Dienst (Filme auf Abruf), so entstehen Ihnen in der Regel zusätzliche Kosten pro abgerufenem Beitrag. Beim T-Home Entertainpaket können zudem noch zahlreiche PayTV-Kanäle zugebucht werden.
IPTV-Anbieter.info wünscht Ihnen viel Spass und vergnügliche Stunden mit Ihrem IPTV-Paket.
5. ein Ausblick in die Zukunft
Zum Empfang von IPTV auf dem Fernseher wird in Zukunft die Set-top-Box genügen. Zusatzdienste, wie Aufnehmen auf Festplatte oder DVD, elektronische Programmführer, Programmsuchfunktionen u.s.w., werden über diese Geräte oder von Anbieterseite geboten. Die wahren Stärken des Internetfernsehens liegen jedoch in der sogenannten Rückkanalfähigkeit. Damit sind zahlreiche interessante und heute noch unbekannte Applikationen möglich, z.B. Lifeabstimmungen im TV oder RateTV-Shows für die ganze Familie.
» sinnvolle weitere Möglichkeiten
Eine Implementierung der zum Empfang nötigen Technik in TV-Geräte, ist ebenfalls in Zukunft denkbar und wahrscheinlich. Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass diese Modifikationen hin zu Standards Jahre dauern können – Stichwort: Videotext.